Judengasse 1935 vs. 2020
„Mattersburg judenfrei!“
Die Gemeinde wurde immer wieder aufgebaut und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zur größten jüdischen Gemeinde des Burgenlandes. Rund 300 Jahre nach ihrer ersten Gründung wurde die jüdische Gemeinde durch die Nationalsozialisten gewaltsam aufgelöst. Es war dies das Ende des jüdischen Lebens in Mattersburg. Im September 1938 mussten die letzten jüdischen Bewohner den Ort verlassen. Lesen Sie hier weiter
Foto links: Burgenl. Landesarchiv / KI animiert, rechts privat
Hauptplatz 1923 vs. 2020
Bild links: Österr. Nationalbibliothek Verlag Globus, rechts privat
In Stadtschlaining – der bunten Stadt des Friedens – begegnet man auf Schritt und Tritt Kultur und Natur sowie Offenheit und Vielfalt. Stein gewordene Zeitzeugen geben dem Kulturinteressierten einen Überblick über die wechselvolle Geschichte der Stadt – vom Mittelalter über die jüdische Vergangenheit bis hin zur Gegenwart, in der Kultur nach wie vor eine zentrale Rolle spielt. Die Stadt gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1921 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 wurde aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Városszalónak verwendet. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Stadtgemeinde ist Stadtschlaining seit 1991.
Die Burg bereitet sich derzeit auf die Landesausstellung "100 Jahre Burgenland" vor Lesen Sie hier weiter Lange Gasse in 1930ern
Fotos bereitgestellt von Günter Nikles, 18. April 2021 / KI Animation 2026
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schule.at / bildungs.tv Film zum Zeitsprung-Projekt
Auswahl von Zeitsprüngen im "My House of European History":
Neu zum Zeitsprung Lockenhaus: Das Hörbuch "Mein Vater der letzte Dorftrommler" in allen Sprachen der EU:
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