Burgenland - Zeitsprünge Reloaded
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100 Jahre Burgenland   - Zeitsprünge



Beispiel 1: Bahnhof Eisenstadt

Erst im April 1897 wurde mit dem Bau der Neusiedlerseebahn begonnen, wobei die Bahnlinie über Nagycenk (Kroisbach), Mörbisch und Rust geplant war. Um eine Trassenänderung machten sich Fürst Esterházy, der Weinhändler Leopold Wolf und der Rechtsanwalt Matthias Laschober verdient. Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtsstraße (vom heutigen Kreisverkehr) zum Bahnhof Laschoberstraße benannt. Zur Finanzierung der Bahnlinie wurden Aktien begeben. Sie hatten einen Nennwert von 100 Gulden und wurden im März 1897 herausgegeben, u.zw. dreisprachig: ungarisch, deutsch und französisch.
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Foto links: Sammlung M. Kohs / rechts: H. Larnhof 2020

Beispiel 2: Eisenstadt Unterberg 1926 /2020

Unterberg-Eisenstadt bildete seit dem Jahr 1732 eine selbstständige Gemeinde, die das ehemalige jüdische Viertel der heutigen Gemeinde Eisenstadt, der Landeshauptstadt des Bundeslandes Burgenland in Österreich, umfasste. Die Säule mit der Kette, mit der die Juden am Schabbat Unterberg-Eisenstadt absperrten, ist ein sichtbares Zeichen der politischen Autonomie. Nach dem sogenannten "Anschluss" von Österreich an das Deutsche Reich wurde im August 1938 Unterberg-Eisenstadt in die Freistadt Eisenstadt eingemeindet.
Foto: links: Fotosammlung M. Kohs / rechts: Hans Larnhof

Beispiel 3: Pöttsching Hauptstraße

Pöttsching geht auf eine alte Petschenegen-Siedlung zurück. Um 1123 siedelten die Ungarn die namensgebenden Petschenegen, einen aus dem Schwarzmeergebiet stammenden Volksstamm, als Grenzwächter des Gyepűsystems an. In einer Schenkungsurkunde 1223 wird Pöttsching erstmals als Villa Beseneu erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pecsenyéd verwendet werden.
Foto links: Pfarrchronik / re: W. Hermann

Beispiel 4: Pöttsching Pfarrkirche

1968: Mit einem "Experiment samt Kompromissen" begann eine umfassende Kirchenrenovierung im Sinne des 2. Vat. Konzils und wurde mit dem Altarbild von Karl Benkovits im August 1972 abgeschlossen. Das Thema war der österlichen Liturgie entnommen: "Der Baum des Lebens ist im Kreuz des Herrn erschienen". Der Künstler rückte den Baum mit seinen Flammen und Lodern in die Nähe des brennenden Dornbusches und stellte ihn mit seiner Expressivität in ein neues Spannungsfeld mit der Architektur des Gotteshauses. Er versuchte aus dem Fühlen und Sehnen unserer Zeit den Symbolen für die Dreifaltigkeit neue Formen und Ideen zu geben. 1996: Unter Pfarrer Pater Norbert Harm wurde der alte Barockaltar mit dem zentralen Nikolausbild nachgebaut und die Kirche  renoviert. Am 15. März 1997 wurde der Altar durch Diözesanbischof Dr. Paul Iby geweiht. Derzeit wird die Kirche wieder renoviert.
Foto: li: Pfarrchronik Pöttsching / re: steindyCreative-Commons

Beispiel 5: Baumgarten Ödes Kloster:  als Burgenland zu Österreich kam

Die Klosteranlage, im Volksmund auch "Ödes Kloster" oder "Einsiedelei" genannt, ist außerhalb der Ortschaft in freiem Gelände stimmungsvoll gelegen.

Die 1475 von Ulrich I. für die Pauliner, einem heute noch in Europa weit verzweigten Orden, gestiftete Klosteranlage war in ihrer wechselvollen Geschichte von andauernden Besitzstreitigkeiten geprägt. Erst nach erfolgter Einigung mit der Familie Esterhazy im Jahre 1667 beruhigte sich die Situation. Im Zeitraum 1743 - 1762 unter Berücksichtigung des mittelalterlichen ruinösen und reduzierten Baubestandes entstand das heutige Erscheinungsbild. 1782 wurde das Kloster im Zuge der Josephinischen Klosterreform aufgelöst. Das seit 1836 unbewohnte Kloster wurde in der Folge nur notdürftig repariert; Pläne einen Orden wieder anzusiedeln scheiterten letztendlich an widrigen Umständen. Erst 1925 erfolgte eine Generalsanierung, bei der im ehem. Refektorium eine Lourdesgrotte errichtet wurde. In den Jahren 1982 - 1986 wurde das sehr ruinöse Kloster einer weiteren Gesamtrestaurierung unterzogen.
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Foto links: Gemeinde Baumgarten / rechts: W. Hermann

Beispiel 6: Jennersdorf Hauptstraße mit Pfarrkirche 1937 vs. 2020

Die Pfarre wurde bereits vor 1578 errichtet, war zeitweise evangelisch und wurde vor 1664 rekatholisiert. Die heutige Kirche wurde 1780 vom Stift Heiligenkreuz nach Plänen von Franz Anton Pilgram errichtet und 1970 renoviert. Eine Innenrestaurierung folgte 1978.
Blick über den Dreiecksanger gegen die Pfarrkirche (Hl. Wenzel).
Foto links: Österr. Nationalbibliothek, F. Lobinger 1937 / Foto rechts M. Wurglits

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